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Herzlich Willkommen!
Der Kleine Glaspalast. Das zweite zu Hause für unsere Gäste, Künstler*innen und Musiker*innen

Liebe Freunde guter Live-Musik!
Zehn Jahre "Pop meets Classic" und "Symphonic Pop" liegen seit 2017 hinter uns. Eine Zeit in der wir erfahren haben, zu welchen Höchstleistungen man fähig ist, wenn man die richtigen Partner und Freunde an seiner Seite hat. Eine Zeit, in der auch eine nicht zu definierende Verbindung zu unserem Publikum entstand.
Und mit Beendigung dieser Veranstaltungsserie wussten wir: So eine Verbindung gehört zu den wenigen Wundern, denen man im Leben begegnet. (Wenn man an Wunder glaubt)!
Eine sagenhaft schöne Erfahrung!
Und dennoch war es an der Zeit, Symphonic Pop zu beenden. Zeit-, Kraft- und Finanzaufwand standen in keinem Verhältnis zu ein- bis zwei Konzerten im Jahr.
So entstand der Wunsch nach einem eigenen Veranstaltungshaus, mit regelmäßigen Life-Konzerten, ohne ständig den Veranstaltungsort wechseln, und den enormen logistischen Aufwand betreiben zu müssen.
Die unzähligen Bitten unseres Publikums, nicht aufzugeben, bestärkten uns in unserer Vision.
Und nun ist es bald soweit! Wir werden das ehemalige Ausstellungsgebäude der Trebbiner Möbelwerke nach über zwanzig Jahren aus seinem Dornröschenschlaf wecken, um diesem historischen Ort mit vielfältigen Veranstaltungen endlich neues Leben einzuhauchen.
Wir sind der festen Überzeugung, das Kulturevents mit hochwertiger Live-Musik, einem überzeugenden Klangerlebnis und exquisitem Ambiente, abgerundet mit kulinarischen Köstlichkeiten sowie einer vertrauten Atmosphäre die Basis für einen besonderen Treffpunkt für „Liebhaber von Geselligkeit und Unterhaltung“ bilden .
Und wenn unser Vorhaben gelingt, nicht nur das Programm an sich, sondern den gesamten Nachmittag bzw. Abend zu einer erinnerungswürdigen Kostbarkeit im Leben unserer Gäste zu zelebrieren, werden wir (das hoffen wir von ganzem Herzen,) abermals diese Verbindung zu unserem verehrten Publikum erleben.


Wie alles begann...

Obwohl ich diesen Zwischen-Stopp bewusst wählte, war es ein komisches Gefühl, als ich an dem Türschild den Namen Frank Hollmann las. Er wohnte also immer noch hier, in diesem Haus, in dem ich vor 28 Jahren so herzlich wie ein Familienmitglied aufgenommen wurde.
Schon als Kinder und Jugendliche hatten Frank und ich hier gemeinsam mit anderen Freunden Musik gemacht, unsere erste Band gegründet und über unsere, auf Tonband mitgeschnittenen, Aufnahmen kritisch philosophiert. Später studierten wir gemeinsam an der Musikhochschule Hanns-Eisler in Berlin, bis sich unsere Wege abrupt trennten. Und nun stand ich hier. Wieso eigentlich? Was hatte mich dazu bewogen, einen Zwischen-Stopp einzulegen, um einfach so unangemeldet zu klingeln? Und dass nach 28 Jahren!? Wie würde er reagieren? Was sollte ich überhaupt sagen?
Das Einzige was ich wusste war, dass Frank Hollmann nach Beendigung seines Studiums sofort die Stelle des Solopianisten am Friedrichstadtpalast bekam und seither für die Stars der Welt und die Revuen des Hauses komponierte und arrangierte. Er hatte sicher gar keine Zeit für ein Schwätzchen mit mir. Ich wollte schon wieder zu meinem Auto gehen, als meine innere Stimme sagte: „Marion, Du wirst jetzt nicht feige umkehren! Finde heraus, was Dich hier anhalten ließ!“
„Nichts geschieht ohne Grund!“……und so drückte ich dann doch auf den Klingelknopf.
Bis zu diesem Tage hatte ich immer geglaubt, dass Menschen, die seit 28 Jahren keinen Kontakt zu einander hatten, sich nach einer Stunde Kaffeekränzchen höflich mit den Worten verabschieden: „Es war nett, mal wieder mit Dir zu plauschen.“
Nicht so bei Frank und mir!
Nach 8 Stunden Berichterstattungen über unsere Lebensgeschichten im Schnelldurchlauf, erfüllte eine einfach nicht zu ignorierende Frage den Raum:

„Welcher Deiner größten Träume wartet noch darauf, erfüllt zu werden?“

Wir hatten beide Einen! Einen sehr großen! Und wir hatten beide den Gleichen:
Frank träumte davon, ein eigenes symphonisches Orchester zu leiten und ich davon, in einem solchen zu singen.
Und nun kannte ich den Grund meines spontanen Zwischen-Stopps. Es war an der Zeit, eine vor 28 Jahren hier begonnene Lebensgeschichte nun endlich fortzusetzen, denn jeder für sich hatte in der Zwischenzeit genau die Erfahrungen gesammelt, die er benötigte, um seinen Traum mit Leben zu füllen! Frank als Komponist, Arrangeur und Dirigent und ich als Sängerin mit einem riesen Organisationstalent und einer zusätzlichen Coachingausbildung.

Das Konzept

Über das Konzept und dem zu erarbeitenden Orchesterprofil sowie den angestrebten Orchestervisionen waren wir uns schnell einig. Weit aus schwieriger würde es werden, Kolleginnen und Kollegen nicht nur zum „Mitmachen“, sondern vor allem zum „Mitgestalten“ zu bewegen oder gar für dieses Orchesterprojekt zu begeistern.
Erst Recht, da wir weder Sponsoren noch Subventionen zu erwarten hatten. Mir, als Band-Leader war immer klar, das man erst die Saat in den Boden bringen muss, um ernten zu können (Gage). Aber machen Sie das mal einem gestandenen Orchestermusiker klar, für den Probengelder und festgelegte Gagen eines der selbstverständlichsten Selbstverständlichkeiten darstellt!!!! So bekamen wir schließlich auch zu hören: „Träumt weiter!“ oder „Das schafft Ihr nie!“ sowie „Da bleibe ich doch lieber zu Hause, bevor ich mich auf ein unbezahltes Risiko einlasse!“ Aber all´ den Miesmachern gelang es nicht, uns zu entmutigen. Wir glaubten fest an unsere Vision. Wir wollten die BESTEN, denn unser Motto lautete zu diesem Zeitpunkt „Ganz oder gar nicht“!
Und als sich dann die ersten namhaften Musiker für dieses Projekt interessierten, wurden es mehr und mehr. Bald hörten wir erstaunte Äußerungen, wie: Wau! Wenn „DER“ oder „DIE“ mitmachen, dann muss es gut sein! So kamen Viele erst einmal zu einer Probe, um zu schauen und eine Entscheidung fällen zu können.“ Sie blieben dabei. Alle!

Nachdem unser Repertoire feststand, ging es nun darum, eine Show zu gestalten. Wir fanden eine Regisseurin und Choreografin, einen Diplom-Designer für unser Bühnenbild, einen Tonmeister sowie einen Theaterbeleuchter. Das gesamte Team arbeitete fieberhaft ohne oder mit sehr geringem Honorar und erbrachte somit innerhalb eines halben Jahres Eigenleistungen im Werte von über 190.000,- €. Je mehr professionelle Künstler sich dem Projekt anschlossen, umso mehr Glanz bekam unsere Show.
Und dann war es soweit! Unsere Premiere am 28. Oktober 2006. Sie endete mit Standing Ovationen und mit zahlreichen Interessenbekundungen vieler Veranstalter.
Grund genug für uns, mit dieser Homepage kund zu tun: Jede einzelne Kraftanstrengung hat sich gelohnt! Wir legen jetzt erst richtig los!

Und natürlich wünschen wir unseren Besuchern dieser Homepage für die Umsetzung Ihrer Pläne die besten Ideen, Mut, Kraft, unbegrenzte Ausdauer, aber vor allem Begeisterung!
Aus diesen Komponenten nämlich entwickelte sich in unserem Orchester die für uns wohl schönste aller Lebens-Philosophien….
„Glanz oder gar nicht“

Album "Symphonia" wurde für den Echo 2015 / Crossover, nominiert
Arrangements Frank Hollmann

Erhobenen Hauptes können wir hier mitteilen, dass die Arrangements von Frank Hollmann und der musikalische „Fels in der Brandung“, unser Symphonic Pop Orchestra, einen Beitrag dazu lieferten, dass die DVD SYMPHONIA für den Echo 2015 unter der Rubrik Cross Over nominiert wurde.
Wir gratulieren Schiller (Christopher von Deylen) und Frank Hollmann zu einem Projekt, das in so kurzer Zeit so viel Aufmerksamkeit erregte. Bravo!
Was wohl Niemand weiß: Das gesamte Konzert wurde hier in Trebbin, im Hans Clauert Haus einstudiert. Selbst Schiller persönlich, sowie einige Solisten des Konzertes wie Midge Ure und Jaël kamen nach Trebbin, um hier zu proben.
Die tolle Atmosphäre in diesem Haus und der anschließende Badespaß am Kliestower See sorgte dafür, dass Trebbin auch bei diesen Stars in guter Erinnerung bleiben.